Elektropop vom feinsten: Jack Beauregard

Wenn man derzeit, wie der Liebste sagen würde, mit dem Arsch auf hundert Kirtagen tanzt, dann braucht man ab und an ein wenig Zeit, runterzukommen und hat vielleicht auch öfter mal Heimweh, als so schon. Bekämpft habe ich das, indem ich am Sonntagabend einfach mal mein Internetradio anschmiss und meinen geliebten Heimatradiosender Fritz anmachte: dort lief die Talksendung Bluemoon mit Stephan Michme (übrigens selbst ein guter Musiker!).

Es ging dort darum, seine persönliche Lieblingsband vorzustellen, die eben noch nicht jeder kennt und die es aber verdient hat, gehört zu werden. Nach einigen musikalischen Tiefschlägen kam dann meine neue musikalische Eroberung: Jack Beauregard.

Einigen mag der Name vielleicht etwas sagen – super Songwriter aus Berlin, die auch für Lena einige Musikstücke für den Grandprix vorschlugen. Ihre eigene Musik und ihr neues Album hat allerdings mit Lena’s Musikrichtung nur sehr wenig zu tun – Elektropop vom feinsten.

Mein Tipp deshalb für euch: You drew a line von Jack Beauregard.

 

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ASOS: Eine Leidensgeschichte.

Ich heule sonst wenig über Kundenservice rum, aber was ASOS sich geleistet hat, gehört gebloggt. Ohne Mist.

Ende letzten Jahres bestellte ich bei ASOS eine lilane Jeans. Nach ca. eineinhalb Wochen trudelte das Päckchen ein, ich riss es voller Vorfreude auf und schwupp! – was sah ich da? Ein lilanes, samtiges Kleid. Oder ein Hauch von Kleid. In XS. Also nix, was ich auch nur ansatzweise haben wollte.

Ich kontaktiere also ASOS und sie schrieben mir, dass es ihnen leid täte, aber da hätten sie wohl etwas verwechselt. Sie baten darum, dass ich es zurückschicke – sie würden mir natürlich das Geld für’s Porto ersetzen und mir die Jeans zuschicken. Nett wie ich bin, tat ich das dann auch. 13,50 EUR hat mich das Paket nach Irland gekostet. Ich kontaktierte wieder ASOS und nun baten sie mich, ihnen bitte die Quittung und den Rücksendeschein zu faxen (!). Meine Frage, ob ich das nicht mailen könnte, verneinten sie. Nur per Fax würde ich meine Rückerstattung bekommen.

Ein Faxgerät besitze ich nun wirklich nicht, aber was blieb mir über: ich kaufte mir bei web.de diese dummen web.de-Cents und lud mein Konto mit 5 EUR auf, um EIN Fax zu verschicken.

In dieser Zeit kam dann die Jeans – aber nicht, wie bestellt, nach Wien, sondern in meine Heimatstadt in Deutschland. Ich konnte die Hose also weder anprobieren, noch angucken.

Nachdem ich auch nach 2 Wochen nichts von ASOS hörte, fragte ich erneut nach: sie hatten mein Fax nicht bekommen. Ich soll es doch einfach mailen. (WTF?) In der nächsten Mail war klar: das Paket ist angekommen, ich bekomme einen Scheck zugeschickt. Als Rückerstattung für’s Porto. (Fax und Scheck – ASOS ist wirklich nicht 2011.)

Nach 4 Wochen kam der Scheck. Ich ging zu meiner Bank – die Dame am Schalter kannte den Scheck nicht einmal. Sie rief jemanden an und nach 20 Minuten war nun klar, dass sie ihn einlösen könnten – das kostet aber 9,50 EUR Gebühren.

Kopfschüttelnd verließ ich die Bank und kontaktierte ASOS, dass ich mein Geld auf andere Weise zurückhaben möchte. Nach zig Mails wurde mir dann heute klargemacht, dass das mein Problem wäre und ich die Bank ja bitten könnte, dass die Gebühren wegfallen. OBWOHL ich momentan eh eine Rückerstattung für ein neueres Paket auf meine Kreditkarte bekomme und man das hätte einfach dazubuchen können.

ASOS, fuck you. Ernsthaft. Nie wieder bestellte ich dort – zumindest nicht aus Österreich. In Deutschland ist der Versand sowie die Rückerstattung ja witzigerweise komplett kostenfrei.

So macht man sich keine Freunde.

Clueso – An und für sich

Photo via flickr | matzehielscher | CC

2 Jahre hat man auf das neue Album von Clueso warten müssen und mein erster Eindruck war: das hat sich nicht gelohnt. Den ersten Eindruck habe ich mir jedoch via 30sek-Preview auf iTunes geholt, deshalb alles nochmal von vorn:

Das Album wird besser, je öfter man es hört. In letzter Zeit gibt es meiner Meinung nach sehr viele Alben und Lieder, die einfach ihre Zeit brauchen, um gern gehört zu werden. Bei Clueso ging mir das, bis auf das vorherige Album, auch immer so. Hätte ich also ahnen können.

“An und für sich” ist trotzdem ein anderer, ruhigerer Clueso. Mehr Depristimmung, wenn man es so formulieren mag. Die seichten IchhüpfeüberdieWiese-Songs sind rar geworden. Leider, muss man sagen, denn ich mochte das sehr. Doch Künstler entwickeln sich nun einmal weiter und das ist auch gut. Ohne diese Veränderung hätten wir wohl nie “Zu schnell vorbei” hören dürfen und DAS wäre doch nun wirklich schade gewesen. Die erste Singleauskopplung ist aber nach wie vor mein Lieblingslied der Platte – weil es eben noch am meisten wiesenfröhlich ist.

Ebenso hat es “Ey, der Regen” und “Müsste gehen” auf meine iPod-Playlist geschafft. Klingt trotz allem eben unverwechselbar nach Clueso und die Texte sind wie immer hervorragend. (Nur an den Songtiteln muss er noch arbeiten. Aber das ist ja Geschmackssache.).

Ein Review zu so einer Platte fällt schwer, weil man es sich eben mehrmals anhören muss. Und ganz stark auch sollte. Denn am Ende ist es eben immer noch Clueso und somit ganz große Musik.

(Wer übrigens noch keine Tickets für seine bevorstehende Tour hat, es gibt für manche Städte noch Karten. Schmankerl: man bekommt zum Tourticket einen Downloadlink für’s Album “gratis” dazu. Ausnahme: nur via clueso.de – also nur kostenlose Downloadlinks für Deutsche.)

Ich freue mich auf den 29.04. – Dresden, Messehalle. Clueso, ich komme! (Karte habe ich vom Liebsten bekommen, da am nächsten Tag unser sechster Jahrestag ist. ♥)

Meine liebsten Apps für die Apfelkiste

Wer mich auf Twitter verfolgt, weiß, dass ich mir vor nun knapp 3 Wochen ein MacBook Pro zugelegt habe. Ich habe daher frühzeitig einen Aufruf gestartet, welche Apps man mir empfehlen könnte und was einfach unentbehrlich ist. Klarerweise hatte ich mir diese Tipps alle feinsäuberlich in meine Editor-Datei auf dem Netbook aufgeschrieben – beim “Umzug” von Netbook auf Apfelkiste ist diese aber irgendwie abhanden gekommen. Deshalb kann ich euch leider nur mehr die Apps empfehlen, die ich auch wirklich nutze und nicht mehr löschen möchte. Und los geht’s… Weiterlesen